TÜV-Verband

MPU-Studie

Das Image der MPU ist zwiespältig: Das ist die landläufige Meinung, die auch nur von wenigen infrage gestellt wird. Doch das wollten der VdTÜV und seine Mitglieder nun etwas genauer wissen und hinterfragen.

Daher beauftragten sie im Herbst 2013 eine repräsentative Umfrage beim Umfragezentrum Bonn zum Image der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU). Und die Ergebnisse überraschten die Experten nicht, dürften aber das Meinungsbild einiger Kritiker ins Wanken bringen. Denn: Das Image der MPU ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil, es ist sogar sehr gut. Große Teile der Bevölkerung wünschen sich ein Instrument wie die MPU, um diejenigen Fahrer zu identifizieren, die nicht zu einer verantwortungsvollen Teilnahme im Straßenverkehr in der Lage sind. Die Mehrheit der Befragten sieht die MPU insbesondere für solche Fahrer als sinnvoll an, die mit Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr auffällig geworden waren.

Die Methode
Im Auftrag des VdTÜV hatte das Umfragezentrum Bonn zwischen dem 13.09. und dem 01.10.2013 insgesamt eine repräsentative Stichprobe von 501 Personen über 18 Jahre telefonisch zum Thema „Verkehrssicherheit“ befragt. Mit der Umfrage sind vier Forschungsfragen behandelt worden:

1. Wie ist die Einstellung der Bevölkerung zum Entzug der Fahrerlaubnis bei Fahren unter Alkoholeinfluss?
2. Alternativen zur MPU: Welches Vorgehen zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis hält die Bevölkerung für sinnvoll?
3. Wie ist das Image der MPU in der Bevölkerung? Wird die MPU als Beitrag zu Erhöhung der Verkehrssicherheit wahrgenommen?
4. Bei welchen Anlässen sollte nach Meinung der Bevölkerung eine Untersuchung der Fahreignung angeordnet werden?

Die vollständige Studie finden Sie unten zum Download.

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